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Tipps gegen Pickel - so geht es richtig!

Für eine effektive Behandlung von Pickeln jeglicher Art prägnant zusammengefasst


Endlich ist es soweit. Wir haben euch eine prägnante aber nützliche Liste mit Tipps gegen Pickel zusammengestellt – inspiriert von eigenen Erfahrungen, Erfolgen und Misserfolgen über die letzten Jahre.


Um von Grund auf zu verstehen, wie man effektiv gegen Pickel vorgeht, ist es wichtig, den Ursprung von Pickeln und Komedonen zu kennen. Ein Pickel ist ein kleines Komedo, eine Pustel oder ein Knötchen, das zu einer kleinen Hautwunde wird; der wissenschaftliche Begriff hierfür nennt sich Akne Vulgaris.

Es gibt zahlreiche Gründe was die Ursache für Pickelbildung ist, jedoch wird die Verstopfung der Talgdrüsen als Hauptursache angesehen. Sobald auch die Bakterienvermehrung dazukommt, schwellen Pickel schnell an und präsentieren sich bis hin zu rot- meist mit Eiter gefüllte Wunden, welche direkt an der Hautoberfläche sichtbar sind.

Die meisten Menschen werden von Akne im Gesicht geplagt, jedoch sind aber auch meist Hals, Brust und der obere Rücken, sowie die Schultern betroffen. Oft findest du nützliche Tipps gegen Pickel nur für den Gesichtsbereich, jedoch können diese auch nachhaltig für weitere Körperzonen angewandt werden. Bei der Anwendung von zu vielen Tipps gegen Pickel solltest du jedoch vorsichtig sein.

Vorallem bei falscher Behandlung kann Akne Narbenbildung herbeiführen. Während die häufigste Ausprägung bei Akne Komedonen, entzündete Pusteln oder Knötchen sind, kann Narbenbildung das Resultat von schlimmerer Akne mit Pocken und Zysten sein. Ungefähr 30 Prozent der Teenager leiden an Akne, die als schlimm eingestuft wird, wobei es nur bei der Minderheit in ihren Genen und ist außerhalb ihres Kontrollbereichs liegt.

Um noch einmal hervorzuheben, wie wichtig eine richtige und frühzeitige Behandlung ist, sollte nocheinmal erwähnt werden, dass Akne zur Narbenbildung führen kann. Da können auch die besten Tipps gegen Pickel nicht vor schützen. Deine Haut ist dein größtes und wertvollstes Organ und braucht daher die Pflege, die sie verdient hat.

Narbenbildung tritt nur dann häufiger auf, wenn die Haut entzündet, geschwollen, rot und schmerzempfindlich ist, beispielsweise bei zystischer Akne und Pocken. Diese Art der Akne dringt tief in die Haut ein und verursacht dort Schäden. Wenn man mit der Behandlung abwartet, kann dies ebenfalls zu Nabenbildung führen.

Ein erster Anlaufpunkt ist das Einhalten der wichtigsten Tipps gegen Pickel, um beispielsweise langfristige Hautunebenheiten entgegenzuwirken. Versuche auch in der schlimmsten Ausprägung nie, an entzündeten Stellen zu kratzen, da deine Haut so nicht die Zeit zum heilen bekommt, die sie braucht und damit ultimativ das Risiko der Entzündung und der Narbenbildung erhöht wird.

Akne wird übrigens in drei Grade eingestuft: leichte, mittelschwere und schwere Akne. Bei leichter Akne handelt es sich um Komedone, die als nicht oder nur leicht entzündete Verletzungen der Haut, so genannte Papulopusteln, betrachtet werden. Akne die mehr entzündet ist, wird als mittelschwere Akne bezeichnet.

Beispielsweise, wenn gelegentlich eine Pocke auftritt und eine leichte Narbenbildung vorhanden ist. Von schwerer Akne spricht man, wenn viele entzündete Verletzungen und Pocken auftreten und sich Narben bilden. Akne wird ebenfalls als schwer eingestuft, wenn sie nach 6 Monaten der Behandlung noch nicht verschwunden ist oder daraus psychologische Probleme entstehen.

Tipps gegen Pickel

Einen großen, roten Pickel in deinem Gesicht zu bekommen, passiert buchstäblich jedem einmal, aber das bedeutet nicht, dass du kampflos aufgeben und darauf warten musst, bis die Unreinheit von alleine verschwindet. Zuerst musst du allerdings wissen, wie Unreinheiten entstehen (seinen Feind zu kennen, ist immerhin schon einmal der halbe Sieg).

„Wir besitzen Talgdrüsen in unserer Haut, die sie normalerweise mit Feuchtigkeit und einem leichten Ölfilm versorgen, aber in Kombination mit Stress und Hormonen können die Poren verstopfen,“ erklärt die Promi-Dermatologin Dr. Marina Peredo. „Die Bakterien führen zu Entzündungen in der Haut, weshalb sich Unreinheiten und Akne bilden können.“

Und voilà! So einfach ist es und deine Haut leuchtet rot auf. Und wie wirst du diese nervigen Entzündungen wieder los? Hier sind die Empfehlungen der Dermatologen, wie du den großen, alten Pickel so schnell wie möglich los wirst – und vermeidest ihn noch schlimmer werden zu lassen.

1. Hände weg.

Alle Dermatologen stimmen überein, dass du niemals, niemals an deinem Pickel herumkratzen solltest. Noch einmal: Kratze nicht an deinem Pickel herum. „Es mag verführerisch sein, aber denke immer daran, wenn du erst einmal an einer Akne Verletzung herumgekratzt hast, wird es umso länger dauern bis sie heilt und es ist wahrscheinlicher, dass sich Narben bilden.“, warnt Dermatologin Dr. Doris Day, Autorin des Buchs „100 Fragen und Antworten zu Akne“. Vertraue uns hier – als ich eine Woche lang aufgehört habe, an meiner Haut herum zu kratzen, hat sich meine Haut komplett verändert.

2. Mach’s dir dämpfig.

Hitze ist ein sehr einfacher Weg, deine Haut zu beruhigen, wenn du spürst, das ein Pickel dabei ist, sich zu bilden, sagt Dr. Margarita Lolis, Dermatologin und Haut- und Laser-Expertin in New York und New Jersey. „Du kannst eine warme Kompresse oder heißen Wasserdampf nutzen, um alles an die Oberfläche zu befördern,“ erklärt sie.

Und wenn der Pickel dann auftaucht, kannst du ihn entsprechend behandeln. Alternativ, kannst du eine kalte Kompesse verwenden, um einen besonders großen, schmerzenden Pickel zum Abschwellen zu bringen.

3. Tupf’ Medizin drauf.

Zusätzlich dazu, dass du nachts immer dein Make-Up entfernst, eine Nachtcreme für deinen Hauttyp aufträgst und die Finger aus deinem Gesicht lässt, kannst du spezielle Pickel-Cremes auftragen um hartnäckige Pickel loszuwerden.

„Am Besten ist es, eine topische Creme mit 1 % Kortison zu verwenden und zusätzlich zweimal pro Tag 1-2%-ige Salizylsäure darüber aufzutragen.“, empfiehlt Dr. Day und ergänzt, dass Zutaten wie Dapson Entzündungen bekämpfen aber gleichzeitig sanft zur Haut sind.

Achte dabei, dass du keine kommerziellen Salben verwendest, die Alkohol enthalten. Diese reizen deine Haut zu sehr. Als weitere Tipps gegen Pickel sollten vorallem Cremes mit Benzoyl Peroxide aufgeführt werden. Als Allheilmittel empfiehlt sich hier das Benzaknen Gel aus der Apotheke.

4. Wenn’s eilt, lass dir ‘ne Spritze geben.

Heiratest du bald oder hast ein anderes großes Event das bald ansteht? Dann hast du bestimmt keine Zeit abzuwarten und zu sehen, ob der Pickel von alleine verschwindet. Denke darüber nach, zu einem Dermatologen zu gehen und dir Heilung über Nacht zu beschaffen.

„Eine Kortison-Spritze ist ein Entzündungshemmer, also behandelt es den Pickel an sich“, erklärt Dr. Peredo. „Wenn es ein dicker, schmerzhafter Pickel ist, kann das Kortison die Entzündung verteilen und den Pickel abschwellen lassen und das hoffentlich ohne, dass sich eine Narbe bildet“.

Natürlich ist das keine leichte Do-It-Yourself-Lösung für Zuhause. Diese Lösung darf nur von einem Arzt, meistens einem Dermatologen, durchgeführt werden und sie wird oft von der Krankenkasse übernommen, wenn du unter Akne leidest. Ein toller Tipp gegen Pickel aber auf jedenfall.

5. Passe deine Routine an.

Wenn du häufig Pickel bekommst und du die Nase voll hast von ihnen, solltest du darüber nachdenken, deine Hautpflege-Routine zu verändern. „Wähle ein Reinigungsmittel, das Glykol- oder Salizylsäure enthält.

Diese Mittel kannst du rezeptfrei erwerben.“, weist Dr. Peredo an. „Menschen mit zu Akne neigender Haut, könnten auch von einem Astringenten profitieren, ein Mittel, das die Ölbildung der Haut hemmt – ich mag hierfür Salizyl- oder Glykolsäure, da diese beiden Säuren auch gegen eventuelle Narbenbildung wirken können.“

6. Verzichte auf Hausmittelchen.

Obwohl Zahnpasta, Zitronensaft und sogar Windex (ein Glasreiniger) als wunderbare Hausmittelchen erklärt wurden, raten Dermatologen von ihnen ab. „Zahnpasta ist mittlerweile viel komplizierter als sie es früher war und kann deine Haut reizen oder austrocknen“, warnt Dr. Day.

„Zitronensaft reizt die Haut ebenfalls und hat keinerlei Auswirkung auf den Pickel an sich“. Was Windex angeht – das ist ein Glasreiniger. Leute, schmiert euch keinen Glasreiniger ins Gesicht.

7. Übertreibe es nicht mit deinem Make-Up.

Leider ist es so, dass stark deckendes Make-Up deinen Pickel unsichtbar werden lässt, ihn aber nicht wirklich zum Verschwinden bringt. „Nutze Mineral-Make-Up auf deiner Haut anstelle von Produkten auf Öl-Basis, die zu Pickelbildung führen können“, empfiehlt Dr. Peredo und ergänzt, dass Foundations und Concealer auf Öl-Basis sehr okklusiv sein können.

Du kannst sogar noch einen oben drauf setzen und einige Tage ohne Make-Up herumlaufen – das könnte genau das sein, was deine Haut braucht um sich zu klären. Einer der essentiellsten Tipps gegen Pickel, die jedes Mädchen vor allem in der Pubertät beachten sollte.

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